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Unbekannter Titel

Es ist die Zeit gekommen nach der ich schon so ewig gestrebt habe... die Zeit, dass mehr als die Hälfte meines Austauschjahres rum ist und ich jetzt sozusagen von "unten" runterzuholen kann. Je näher ich der Hälfte kam, desto unsicherer war ich, ob ich darüber lachen oder weinen sollte. Jetzt ist schon mehr als die Hälfte rum und jetzt denk ich mir echt manchmal wie scheiße, dass ist wenn ich hier nicht richtig lebe und ich tatsächlich irgendwann wieder nach Hause muss. Klar, auf der anderen Seite freue ich mich richtig heftig auf meine Familie und einfach wieder mein "altes" Leben wieder zu haben, aber auf der anderen Seite werde ich hier auch alles vermissen. Meine Schule, Gastfamilie, Freunde, Die Basketballspiele, Das Essen, einfach diese ganze amerikanische Kultur, das jeder wirklich richtig freundlich ist, auch wenn die meisten von den Mongos hier eher oberflächlich sind und eine andere Sicht auf die Welt haben als wir in Europa. Das ist ja immer wonach alle Menschen streben, zumindest wenn man sich jeden Tag die ganzen Retweets und Posts von ach so tollen Menschen in den sozialen Medien anguckt: Niemanden wegen anders sein verurteilen: sei es wegen Sexualität, Rasse, Haarfarbe, politische Meinung, Religion oder ganz kleine Sachen, wie zum Beispiel wie viel Trinkgeld man gibt oder was weiß ich. Aber wenn man dann mal mit den Personen darüber im 4-Augen-Gespräch redet sagen die schon so: "Ja also ein bisschen homophob bin ich schon", oder "Guck dir mal diesen Schwarzen an, der saß locker schon im Knast. Guck dir allein seine Tattoos an. Aber die Hauptsache ist, dass man dann das berühmte Zitat von Eminem in den Dreck zieht (ich glaub ihr wisst, welches ich meine). Das fuckt mich einfach übelst ab. Aber auch wenn sie in ihrer eingeschränkten Welt leben und glücklich sind, bin ich froh für sie, weil Glück das Schönste auf dieser Welt ist. Das ist genau der Grund warum ich denen nicht sage: "Sag mal wie blöd seid ihr eigentlich, dass ihr homophob seid" oder "Wie kann man nur so ein konservatives Republikanerarschloch sein?". Leben und leben lassen, das müssen meiner Meinung nach noch ganz viele Leute lernen und anstatt immer nur andere ethnische Gruppen zu verurteilen, so wie das jetzt mit den Muslimen gemacht wird, obwohl ein Großteil noch nicht mal diese terroristischen Attacken befürwortet. Manche hören einfach nur "Islamistische Muslime mit erneutem Terrorakt." oder was weiß ich und dann denken gleich alle, dass alle Muslime auf der Welt die Christen töten wollen. Anstatt dann mal über den Tellerrand zu gucken und sich mal wirklich darüber schlaumachen, anstatt immer nur das zu glauben, was die Medien präsentieren. Mich kotzt einfach diese Faulheit an, dieses Nicht-Streben nach Wissen und dann aber immer noch so tun, als wüsste man über die ganzen politischen Geschehnisse bescheid und wüsste was die richtige Entscheidung ist. Ich halte mich einfach an ein Zitat vom altgriechischen Philosophen Sokrates: "Ich weiß, dass ich nicht weiß."
17.1.15 18:51
 


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